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Saft einer Zitrone dazu,
die...
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Die Quitte war bis 1900 in Mitteleuropa sehr beliebt. Doch die Konkurrenz der Äpfel und Birnen verdrängte die Quitte zunächst.
Mittlerweile erlebt diese Frucht jedoch ein kleines Comeback und die Nachfrage nach dieser herben Frucht steigt.
Quitten gelten seit jeher als Symbol für Liebe, Glück, Klugheit und Unvergänglichkeit.
Der Name stammt von der griechischen Stadt Kydonia.
Die Quitten Frucht
Quitten zählen zur Familie der Rosengewächse. Die Früchte sind grün bis gelb, duften zitronenähnlich und haben einen hellgrauen, abreibbaren Flaum.
In der Natur werden sie etwa drei bis fünf Zentimeter groß, bei Zuchtformen werden die Früchte mit acht bis zwölf Zentimeter jedoch deutlich größer und wiegen bis zu 500 Gramm.
Der innere Aufbau der Quitte ähnelt dem eines Apfels. Auch hier ist ein Kerngehäuse mit mehreren Kernen zu erkennen.
Durch die äußere Form wird die Quitte noch einmal in Apfelquitte und Birnenquitte unterschieden.
Die Apfelquitte hat rosa Fruchtfleisch, während die Birnenquitte weißes Fruchtfleisch hat und etwas milder schmeckt und saftiger ist als die härtere Apfelquitte.
Die Saison der Quitten ist der Spätherbst, also Anfang bis Mitte Oktober.
Der Quittenstrauch /-baum
Die Quitte wächst an einem drei bis fünf Meter hohen Strauch oder Baum (dies ist Definitionssache).
Dieser hat ein dichtes Laubwerk aus eiförmigen, dicken, dunkelgrünen Blättern, welche sich an der Unterseite filzig anfühlen.
Die Quittenblüte beginnt verhältnismäßig spät, nämlich im Mai oder Juni. Hier bilden sich zartrosa, nach oben gewölbte Blüten, welche stark an Apfelbaumblüten erinnern.
Verschiedene Zierquitten weisen stark rötliche Blüten auf. Der Quittenbaum trägt erst etwa ab dem achten Jahr Früchte.
Der Quittenbaum bringt die größten Erträge, wenn er an einem sonnigen, Geschützen Platz mit humusreichem Boden steht.
Quitten Verarbeitung
Zunächst wird der Flaum mit einem feuchten Tuch abgerieben. Danach schneidet man das Fruchtfleisch rund ums Kerngehäuse ab.
Die Schale kann bei vielen Gerichten mitverarbeitet werden und ist genießbar. Die Kochzeit für grobe Stücke beträgt etwa zwanzig bis dreißig Minuten.
Die Verarbeitung zu Quittenkompott, Quittengelee oder Quittenmarmelade ist sehr beliebt.
Auch Quittenkuchen und Quittenlikör werden daraus hergestellt.
So wird sie zum Beispiel zur Zugabe bei der Herstellung von Apfelwein verwendet, kann jedoch auch zu Quittenbrot verarbeitet werden.
Desweiteren werden vor allem auch die Kerne von Quitten zur medizinischen Anwendung an der Haut eingesetzt.
QuittenKompott
Die Quitte eignet sich wegen des herb-säuerlichen Geschmacks nicht zum Rohverzehr.
Dennoch wird sie auf sehr verschiedene Art und Weise verwendet, wodurch diese Frucht ein abwechslungsreicher "Allrounder" ist.
Quitten können als Nachtisch dienen, indem man sie zu Quittenkompott verarbeitet und dazu beispielsweise Fruchteis serviert,
man kann sie aber auch als Beilage zum Fleisch (zum Beispiel Entenbrust) einsetzen. Auch zu Fisch wird in vielen Restaurants Quitte serviert.
Quittenmarmelade und Quittenkuchen
Bei Quittenmarmelade oder Quittenkompott wird der herbe Quittengeschmack meistens mit Kürbis verbunden,
wodurch ein einzigartiges Geschmackserlebnis entsteht. Dies ist der Klassiker. Doch es gibt die exotischsten Gerichte,
in denen diese herb-säuerliche Frucht beispielsweise mit Chili kombiniert wird. So ist die Quitte nicht länger ein veraltetes Obst,
sondern wird sogar in Sterneküchen eingesetzt und erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit.
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